Weihnachten in der Tüte

Rudolph’s Weihnachten in der Tüte

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Weihnachten in der Tüte

Weihnachten in der Tüte: Ein einfaches DIY mit großer Wirkung

Ich bin ja ein totaler Schnellchecker, Blitzmerker oder wie man heutzutage sagt: “Bregenz”. (Eine Mischung aus “Brain” und “Intelligenz”. Sagt zumindest Google.)
Ich verschlafe grundsätzlich die heissesten Trends und bin immer Eine der Letzten, die irgendetwas mitbekommt.
Alle sind aufgesprungen, auf den Partyzug, und ich?
Ich sitze noch im Schneidersitz auf der Couch und frage mich, was da eigentlich so einen Lärm macht.

“Was macht da eigentlich so einen Lärm?” fragte ich mich da nämlich beispielsweise, als ich die vielen, vielen “Weihnachten in der Tüte”-Pins bei Pinterest gesehen habe.
Pins aus dem letzten Jahr versteht sich. 😉

“Weihnachten in der Tüte” ist quasi eine kurze weihnachtliche Auszeit vom Alltag.
Alles was man für die kurze Entspannungspause benötigt, ist darin enthalten.
Eine Kerze, eine Kleinigkeit zum Naschen, etwas zum Lesen…
Die Inhalte können natürlich je nach Anlass und je nach Person individuell abgeändert werden.

Perfekt zum Weihnachtswichteln

Ich habe unser alljährliches Wichteln zum Anlass genommen, mal so eine Tüte voller Weihnachten zu erstellen.
In der Familie handhaben wir es nämlich seit einigen Jahren so, dass wir untereinander nur noch wichteln. So fällt die unnötige Massenkonsumschlacht aus und trotzdem hat jeder ein Geschenk unter dem Baum liegen.
Wir haben uns in der Vergangenheit untereinander mit vielen tollen Geschenken bewichtelt.
Denn man macht sich ja automatisch viel mehr Gedanken um das passende Geschenk, wenn man lediglich eine Person beschenken muss.
Weitere Schwierigkeit: Alle Geschenke dürfen maximal 15€ kosten.
Im letzten Jahr habe ich beispielsweise meine Schwiegermutter gezogen und ihr ein Körbchen voller selbstgemachter Leckereien geschenkt. Wenn ihr mögt, könnt ihr es euch gerne hier bei Instagram anschauen. 
In diesem Jahr gezogen habe ich…. Verrate ich nicht. 😉
Es gibt auf jeden Fall wieder eine Mischung aus selbst gemachten und gekauften Dingen. 🙂

Zum Wichtelauslosen kommt bei uns immer die ganze Familie zusammen.
Mein kleiner Bruder nebst Freundin wohnt ja leider 600 Kilometer von uns entfernt und die beiden werden dann kurzerhand per Skype zugeschaltet, um ihr Wichtellos zu ziehen.
(Und nach dem ganzen Zinnober habe dann festgestellt, dass es online diverse “Wichtel-o-maten” gibt …)
Jedes Jahr freue ich mich unendlich darauf, die Wichtelaktion vorzubereiten.

Dieses Mal wurden die Lose dann in die “Weihnachten in der Tüte”-Tüten eingearbeitet.

Inhalt der Tüten:

  • Teelicht
  • Teebeutel (eine schöne Weihnachtssorte bietet sich hier an)
  • selbstgemachtes Bonbon (Eine Anleitung folgt in einem separatem Blogpost)
  • selbstgemachte Plätzchen (ich habe mich für meine Lieblingsplätzchen, die Engelsäuglein entschieden)
  • Wichtelregeln zum Freirubbeln (Eine Anleitung folgt ebenfalls in einem separatem Blogpost)
  • Wichtellos (Ich habe alle Namen als Los direkt auf kleine Geschenkanhänger geschrieben. Diese können dann aufs Geschenk geklebt werden und der “Wichtel” wird so nicht direkt aufgrund seiner Handschrift identifiziert.)

Für die Dekoration der Tüten benötigt ihr:

  • Unifarbene Papiertüten
  • Kartonpapier in braun, rot und weiss
  • schwarzen Stift
  • Pfeifenreiniger
  • Heißklebepistole & Klebestift
  • Washi Tape zum Zukleben/dekorieren
  • “Weihnachten in der Tüte” – Anleitung

Beispieltext für die “Weihnachten in der Tüte” Anleitung:

GEBRAUCHSANWEISUNG:
– Tee aufbrühen
– Kerze anzünden
– Plätzchen genießen
– Bonbon lutschen
– Wichtelregeln freirubbeln & lesen
– Entspannen

 

Und so einfach bastelt ihr eure Tüten:

  1. Aus dem Kartonpapier ein braunes oval für die Schnauze, einen roten Kreis für die Nase und 2 weiße “halbovale” für die Augen ausscheiden.
    Wenn ihr wie ich mehrere Tüten anfertigt, stellt euch am Besten Schablonen her.
  2. Die Formen klebt ihr dann als Rentiergesicht im unteren Drittel der Tüte auf.
    Die Pupillen malt ihr mit einem schwarzen Stift auf.
  3. Den Pfeifenreiniger klebt ihr mit Heißkleber auf die Rückseite in den Falz, an dem ihr die Tüte hinterher zukleben wollt.
    Ihr zerschneidet einen weiteren Pfeifenreiniger in 4 Teile und dreht 2 davon an die jeweiligen Enden als Geweih.
  4. Ihr druckt euch eure persönliche “Weihnachten in der Tüte”-Anleitung aus und klebt diese dann mit einem Klebestift auf die Rückseite eurer Tüte und verziert sie ggf. entweder mit einem farbigen Kartonuntergrund oder alternativ mit Washi-Tape.
  5. Nachdem ihr eure Tütchen befüllt habt, knickt ihr sie oben um und verklebt sie beispielsweise mit Washi Tape.

Unsere “Weihnachten in der Tüte” im Rudolph-Gewand sind in unserer Wichtelrunde super gut angekommen und haben die Vorfreude auf unser gemeinsames Weihnachtsfest noch ein wenig mehr geschürt.
Nur noch 7 Mal schlafen, ihr Lieben.. dann ist es soweit! 🙂

Zusätzlich haben wir für jede Erzieherin aus dem Kindergarten als kleines “Dankeschön” ebenfalls eine Tüte mit einem etwas abgewandeltem Inhalt angefertigt.

Ihr seht, diese kleinen Tütchen sind echte Allrounder und ihr könnt sie als nette Kleinigkeit, als Geschenk oder jeglicher anderer Art der Aufmerksamkeit zusammenstellen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln und eine schöne & hoffentlich stressfreie Vorweihnachtswoche!

Habt ihr noch einen schönen DIY Tipp für die Weihnachtszeit?
Habt ihr vielleicht Links zu weiteren, tollen (IDIOTENSICHEREN!! GANZ WICHTIG! 😉 ) Ideen?
Wie handhabt ihr das Beschenken innerhalb der Familie?
Wichtelt ihr auch oder schenkt ihr einander gar nichts?
Ich bin gespannt auf eure Antworten!

3 Kommentare

  1. Gute Idee, auch als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch.
    Und die Engelsäuglein habe ich schon zweimal nach deinem Rezept gebacken und die sind EIN TRAUM!!! Sind jetzt meine absoluten Lieblingskekse. Nur beim Zweiten Mal musste es schnell gehen und da habe ich das mit dem Loch ausgelassen, einfach zwei Kekse und dazwischen Marmelade und Puderzucker oben drauf. Sieht zwar nicht mehr so schön aus, aber schmeckt genau so traumhaft.

    1. Hach Danke liebe Lena, für Deinen lieben Kommentar ❤
      Ich freu mich total über solche Rückmeldungen, das motiviert mich sehr. 😊
      Die Engelsäuglein sind sooooo unfassbar lecker, oder?
      Ich habe bisher auch keine leckereren Plätzchen gefunden…morgen backe ich sie zum 3. Mal in diesem Jahr. 😂
      Gut zu wissen, dass sie auch ohne Loch gut sind. 😊👍👍
      Liebe Grüße ❤

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